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Johanniskraut |
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Hypericum perforatum |
Hypericaceae |
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Der Name Johanniskraut stammt von einer Sage, in der die Pflanze aus dem Blut des "Johannes des Täufers" hervorwuchs, nachdem dieser geköpft wurde.
Zerreibt man die Blütenblätter zwischen den Fingern, werden diese durch den Farbstoff Hypericin rötlich verfärbt.
Droge:
Hyperici Herba
Ernte: Juni/Juli
Inhaltsstoffe: Hypericin (Dianthron), Flavonoide,
Gerbsäure
Anwendung und Wirkung:
Johanniskrautextrakte wirken antidepressiv, beruhigend und schwach euphorisierend. Das eigentliche Wirkprinzip ist noch unbekannt. Da sich die Inhaltsstoffe schlecht in Wasser auflösen, ist es besser fertige Präparate mit kontrollierten Stoffkonzentrationen zu verwenden.
Eine weitere interessante Eigenschaft des Johanniskrauts ist die photosensibilisierende
Wirkung des Hypericins, dh, dass die innerliche Anwendung bei gleichzeitigem,
intensiven Sonnenbaden, zu allergischen Hautreaktionen führen kann. Auch
Haustiere können von dieser "Lichtkrankheit" betroffen werden.
In älteren Kulturen wurde deshalb die Wolle von Haustieren eingefärbt.