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Pfefferminze |
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Mentha piperita |
Lamiaceae |
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Die Pfefferminze ist wohl die bekannteste Teepflanze. Als Langtagpflanze gedeiht sie am besten bei 15-16 Stunden Helligkeit pro Tag und wächst deshalb hier in Norwegen besonders gut. Die Pfefferminze ist eine Kreuzung zwischen der Wasserminze und der Ährenminze. "Pfefferminzsamen" ergeben wieder die Elterngeneration und die Pflanze kann daher nur mit Stecklingen vermehrt werden.
Droge:
Menthae piperitae Folium
Ernte: kurz vor und nach der Blütezeit
Inhaltsstoffe: Ätherische
Öle (Menthol), Bitterstoffe
Anwendung und Wirkung:
Pfefferminztee wirkt beruhigend auf das Magen- Darmsystem und wird daher bei Magenverstimmungen und Durchfallerkrankungen verwendet. Die Pfefferminze hat mit ihren ätherischen Ölen und Bitterstoffen eine ausgeprägt gallenanregende und den Gallenfluss steigernde Wirkung.
Menthol wirkt reizend auf Haut- und Schleimhäute und stimuliert die Nervenzellen, die normalerweise auf Kälte reagieren. Menthol wird häufig auf Grund des frischen, kühlen Geschmacks in Zahnkrems, Konfekt , Kaugummi usw verwendet.
Zur Herstellung von Pfefferminztee verwendet man 1 gehäuften TL pro Tasse
und lässt diesen 10 Minuten abgedeckt ziehen.
Reines Pfefferminzöl, dass nur aus den ätherischen Ölen besteht,
kauft man in der Apotheke. Es ist ein hervorragendes Mittel gegen Halsschmerzen,
Magenproblemen und zum Inhalieren bei Erkältungen. Auf Grund des kühlende
Effektes ist Pfefferminzöl auch ein gutes Mittel bei Insektenstichen.